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Mehr Demokratie wagen startet!
Veröffentlicht 29/05/2010 wwwdo Hinterlasse einen KommentarSchlagwörter:mehr demokratie wagen
Ein toller Start der ‚Mehr Demokratie wagen‘ Veranstaltung. Jetzt gehen die Workshops mit interessanten ReferentenInnen statt. Wir haben Gäste von der LSV, Transnet, FES, dem Philologenverband und dem Bürgerservice Trier.
Wir werden den Tag dazu nutzen und unsere Kampagne des Landesverbandes zu starten.
Diskutiert hier mit uns und schreibt weitere Beiträge
wwwdo?- Themenschwerpunkte für die Konferenz stehen
Veröffentlicht 17/03/2010 1 Hinterlasse einen KommentarDer Landesausschuss des Juso-Landesverbandes hat am Wochenende über die Themen für die wwwdo?-Konferenz am 29. Mai entschieden: Diskutieren wollen wir mit vielen Jusos, Interessierten und anderen Verbänden die Themen Wirtschaftsdemokratie, Demokratie an Schulen und Hochschulen, BürgerInnenrechte und Teilhabe an der Gesellschaft. Wir schauen mit Vorfreude auf den 29. Mai!
Wwwdo? – Hilfe für die SDUY! Hilfe für ein demokratisches Russland!
Veröffentlicht 12/03/2010 1 Hinterlasse einen KommentarDie Social Democratic Union of Youth (SDUY) ist eine russische unabhängige Jugendorganisation, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Sie setzt sich für die Errichtung einer Sozialdemokratie in Russland ein, die auf den Prinzipien der Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität basiert. Unabhängig ist sie, da keine Mutterpartei hinter ihr steht, die sie finanziell unterstützt. Keiner Mutterpartei zugehörig ist sie wiederum, da die anfangs existierende sozialdemokratische Partei erst vom Kreml unterwandert und schließlich verboten wurde. Das Fehlen einer finanziellen Stütze erschwert somit die Arbeit der Jugendorganisation ungemein. An eine öffentliche Finanzierung von politischen Jugendorganisationen zu denken, wie wir sie hier kennen, ist in Russland unmöglich – zumindest dann, wenn man nicht auf der Seite von „Einiges Russland“ steht.
Nichtsdestotrotz ist die SDUY politisch aktiv, veranstaltet für Jugendliche politische und kulturelle Diskussionen, Konferenzen sowie Bildungsseminare auf lokaler, föderaler und internationaler Ebene. So besteht nun seit vier Jahren eine enge Partnerschaft zwischen der SDUY und den Jusos Rheinland-Pfalz. Weitere Informationen zu den Standpunkten und Tätigkeiten der SDUY findest Du hier und zu unserer Partnerschaft hier.
Seit 2003 ist die SDUY Mitglied der International Union of Socialist Youth (IUSY) mit Beobachterstatus. Diese Mitgliedschaft bedeutet ihr sehr viel, da sie innerhalb dieser großen sozialistischen und sozialdemokratischen Familie Kraft für den Kampf um die Demokratie in Russland schöpft. Gerade weil die SDUY nicht auf die Unterstützung einer Mutterpartei zurückgreifen kann, ist es für sie wichtig, sich international austauschen zu können. Momentan besteht die Gefahr, dass unseren PartnerInnen die Mitgliedschaft gekündigt wird, da sie ernsthafte Probleme mit der Bezahlung des Mitgliederbeitrags der letzten Jahre haben. Dieser ist für russische Organisationen mit momentan 440 € pro Jahr sehr hoch angesetzt. So fehlt der SDUY eine vierstellige Summe, um ihre Schulden bei IUSY auszugleichen. Eine Bitte der SDUY um Unterstützung findest Du hier.
Wir, als PartnerInnen der SDUY, möchten unsere russischen FreundInnen unterstützen und ihnen bei dem Aufbringen der fehlenden Mittel helfen. Wir möchten, dass die IUSY-Mitgliedschaft der SDUY weiterhin ihren Willen stärkt, sich für das Ziel des Demokratieaufbaus einzusetzen.
Über eine Spende, die wir in Deinem Namen an die SDUY übergeben können, würden wir uns sehr freuen! Jeder noch so kleine Betrag hilft! Eine Spendenquittung schicken wir Dir – falls gewünscht – natürlich gerne zu.
Überweisen kannst Du Deine finanzielle Unterstützung an: SPD Landesverband RLP Juso, Kontonummer 107 39 39 102, BLZ 550 101 11 (SEB Mainz) mit dem Verwendungszweck „Spende SDUY“.
Oder Du kannst auch direkt per PayPal unter dem folgenden Link spenden:
Wir danken Dir im Voraus für Deine Hilfe und ein Stück internationaler Solidarität!
Innerparteiliche Demokratie – eine Frage, die Generationen beschäftigt
Veröffentlicht 03/03/2010 1 Hinterlasse einen KommentarAm 2. März trafen sich die Jusos Südpfalz mit der südpfälzischen AG 60plus, den Seniorinnen und Senioren in der SPD. Es ging um einen Austausch über den Zustand der SPD und der innerparteilichen Demokratie.
Für die Jusos, die meist erst in der (post)-schröderschen Basta-Zeit mit der Parteiarbeit vertraut wurden, waren die Erfahrungen und Berichten der 60plus über die frühere innerparteiliche Demokratie von großem Interesse. Ein allgemeines „früher war alles besser“ konnten die älteren Genossinnen und Genossen zwar nicht attestieren, jedoch seien die allgemeine Atmosphäre und die Debattenfreudigkeit in früheren Zeiten viel besser und ausgeprägter gewesen. Heute werde der Diskussion viel zu wenig Zeit gelassen.
Einigkeit herrschte darin, dass Anträge ernster genommen werden sollten und es auch Rückmeldungen geben sollte, was mit beschlossenen Anträgen auf dem weiteren Weg passiert. Es könne auch nicht sein, dass eine SPD-Fraktion vollkommen gegen einen gerade vom Bundesparteitag beschlossenen Antrag handle, wie dies etwa bei der Bahnprivatisierung gelaufen sei. Die Meinungsbildung müsse wieder mehr von unten nach oben geschehen, und nicht mehr im Top-Down.
Große inhaltliche Überschneidungen gab es auch bei der Analyse, was die Ursachen für die Krise der SPD seien. Durch den „neoliberalen Wahn“, wie ein Genosse der 60plus die Agenda 2010 bezeichnete, habe sich die SPD von Grundpositionen verabschiedet, die den sozialdemokratischen Kern ausmachten. Deshalb seien Wahlen und Mitglieder verloren, mit den Gewerkschaften und den linken Intellektuellen zwei Gruppen des Kernklientels verprellt, und Glaubwürdigkeit und Vertrauen in großen Teilen verspielt worden. Die SPD müsse diesen Kern wieder finden, ihre Position neu bestimmen und die Mitglieder und auch Nicht-Mitglieder stärker einbinden.
Voraussetzung für die richtigen Inhalte sei aber auch die richtige Struktur. Das Warten auf eine neue Lichtgestalt vom Format eines Willy Brandt, von dessen Zeiten die 60plus beinahe schwärmte, könne nicht die Lösung aus der Misere sein. Die Basis müsse für die sozialdemokratischen Positionen kämpfen und die Erneuerung der Partei von unten starten. In Unterbezirk und Ortsverein. Jusos und 60plus wollen sich in Zukunft öfter treffen und als nächstes Projekt einen gemeinsamen konkreten Antrag zur Verbesserung der innerparteilichen Demokratie schreiben.
Denn diie SPD muss mehr innerparteiliche Demokratie wagen!
What would Rosa do? Warum bringen Frauen sich weniger bei den Jusos und allgemein in die Politik ein?
Veröffentlicht 15/02/2010 1 Hinterlasse einen KommentarAnna Gros berichtet: „Frauen haben weniger Interesse an Politik“ – diesem Statement wurde vom Rest der Gruppe bei der Verbandsdebatte in Oberwesel vehement widersprochen. Junge Frauen seien an politischen Themen genauso interessiert wie ihre männlichen Altersgenossen. Die Ursachen dafür, dass in Stadträten, Ortsvereinsvorständen und bei vielen Juso-Gliederungen weniger Frauen vertreten sind, liegen tiefer – soweit waren sich die Gruppen einig.
Politik ist männlich ?!
In der Vergangenheit wurde Politik maßgeblich von Männern dominiert. Frauen dürfen in Deutschland erst seit 1919 wählen. Die Strukturen und die politische Kultur sind bis heute davon geprägt. Nicht nur historisch hat Politik ein männliches Gesicht, auch heute wird Politik – mit wenigen Ausnahmen – vor allem von Herren in dunklen Anzügen verkörpert, auch in unserer Partei. Frauen werden oft „weiche“ Politikfelder zugeschrieben, Männer kümmern sich dagegen um die „harten“ Sachen. Dieses historisch geprägte Rollenbild wirkt schon früh auf unsere Vorstellung von Politik. Die Hürde mag daher für Frauen höher sein, selbst aktiv zu werden und in eine Partei oder eine politische Jugendorganisation (aber auch in anderen Vereinen) einzutreten.
Verbandskultur
Aber auch, wenn dieser Schritt getan ist, mischen sich Genossinnen teilweise weniger stark in das Verbandsleben ein, als ihre Genossen. In Diskussionen melden sich Männer häufiger und länger zu Wort, sind in Vorständen und Delegationen zahlenmäßig öfter vertreten. Dies suggeriert, dass man als Frau (vermeintlich) ohnehin weniger Chancen hat. Auch unsere Verbandskultur wurde daher hinterfragt, vor allem das „typische männliche Redeverhalten“ wird oft als abschreckend empfunden. Das Redeverhalten, eine zurückhaltende Art oder auch ein angeblich größerer Bedarf an Harmonie bei Frauen dürfen auf keinen Fall pauschalisiert werden.
Was tun?!
Ein fertiges Konzept konnte in dem Rahmen nicht erarbeitet werden. Einige Ideen wurden dennoch geäußert:
- Mehr Frauen in die Gremien und an entscheidende Positionen. Nur durch weibliche Vorbilder kann das Bild vom männlichen Politiker als Normalfall überwunden werden.
- Die Frauenquote in der Partei, aber auch für Parlamente und andere Gremien
- Quotierte Redelisten
- Als feministischer Richtungsverband weiterhin frauenpolitische Themen besetzen
- Verstärkt interessierte Frauen gezielt persönlich ansprechen und motivieren (dies gilt natürlich auch für männliche Interessierte)
- Mentoringprogramme
Diskutiert weiter!
Zu einer demokratischen Gesellschaft gehört für uns Jusos auch eine gleiche Teilhabe von Frauen und Männern an allen Lebensbereichen. Aber nicht nur in der Politik, auch in anderen Bereichen sind Frauen und Männer unterschiedlich vertreten und beiden werden oft veraltete Rollenbilder zugeschrieben. Wie sieht es bei der Erziehung aus? Wie in Schule, Ausbildung und an der Uni? Wie in einer Partnerschaft, vor allem, wenn es irgendwann um die Kindererziehung geht? Was ist mit der Arbeitswelt? Was mit Vereinen? Welche Rollenbilder werden durch die Medien vermittelt? In welchen anderen Bereichen gibt es solche Ungleichgewichte?
Warum bringen sich Frauen oder Männer in bestimmten Bereichen besonders ein? Warum bringen sich umgekehrt Frauen bzw. Männer weniger ein? Und vor allem: wie kann man das überwinden?
Diskutiert mit: in Euren Unterbezirken oder hier mit uns auf dem Blog.
Veranstaltung Jusos Mainz-Bingen am 11.2.: Wieviel Demokratie im Betrieb?
Veröffentlicht 04/02/2010 1 Hinterlasse einen KommentarDas neu-gegründete Institut „Solidarische Moderne“ (Vertretern verschiedener Parteien) stellt folgende Fragen in seinem Gründungsaufruf:
Soziale Ökonomie: Wie lässt sich die wirtschaftliche Globalisierung sozial und ökologisch einbetten? Wie wäre die internationale Wirtschafts- und Finanzordnung umzugestalten, wie könnte eine Demokratisierung nationaler Wirtschaftsstrukturen vollzogen werden?Wie kann Erwerbsarbeit so (um)gestaltet werden, dass heute gefährdete Humanisierungserfolge der Vergangenheit wiederhergestellt und weiter vorangetrieben werden? Wie kann die öffentliche Daseinsvorsorge in ihrer sozialen Produktivität erhalten bzw. erneuert werden? Wie kann durch eine erweiterte Finanzierungsbasis der öffentlichen Hand das jeweils von allen erwirtschaftete Mehrprodukt auch allen Gesellschaftsmitgliedern in gerechten Anteilen zugute kommen, trotz Internationalisierung der Wirtschaft? Wie kann eine nachhaltige Finanzpolitik aussehen, die den Prinzipien der Generationensolidarität verpflichtet ist, auch und gerade in Zeiten einer alternden Gesellschaft? Wie kann eine moderne solidarische Ökonomie jenseits von traditioneller Privatwirtschaft und Erwerbsarbeit organisiert werden?
Ökologische Gerechtigkeit: Wie kann und muss die Transformation zu einer ökologisch dauerhaft erneuerbaren Ressourcenbasis, weg von quantitativem Wachstum hin zu qualitativer Entwicklung, ohne neue soziale Verwerfungen vorangetrieben werden? Wie kann die globalisierte kapitalistisch-fossilistische Ökonomie in eine nachhaltige Bewirtschaftung unseres Planeten transformiert werden? Welche Steuerungsmaßnahmen können oder müssen auf nationaler und europäischer Ebene ergriffen werden, um diese Transformation einzuleiten? Was bedeutet dieser Transformationsprozess für die Lebensstandards in den westlichen Demokratien? Wie können die industrialisierten Staaten des Nordens „ökologische Solidarität“ mit jenen Ländern praktizieren, in denen die Menschen unter den Folgen des Klimawandels ganz besonders leiden? Wie müsste ein neues, globales Ernährungsregime aussehen, das ohne Überausbeutung der Erde die menschenwürdige Existenz all ihrer BewohnerInnen sicherstellt?
Humanistische Bildung und kulturelle Emanzipation: Wie lassen sich Bildungschancen effektiv demokratisieren? Wie kann ganzheitliche Bildung und ästhetische Erziehung verwirklicht werden, die neben den beruflichen Qualifikationen auf Bildung zur Demokratie- und Sozialfähigkeit setzt, also auf eine zeitgenössische humane und technische Bildung, auf Kreativität und auf kulturelle Kompetenz? Wie können Geschlechterstereotype aufgelöst werden, wie lässt sich Toleranz für die Pluralität von Lebensformen und Lebensentwürfen in heterogenen Gesellschaften befördern? Wie können die Produktion und der Konsum von Kulturgütern demokratisiert werden? Wie wird die politische Unabhängigkeit der Medien sichergestellt, wie wird ihr Bildungsauftrag in einer demokratischen Gesellschaft verwirklicht?
Geschlechtergerechtigkeit: Wie können wir Geschlechtergerechtigkeit in allen gesellschaftlichen Zusammenhängen erreichen und es Frauen wie Männern ermöglichen, sich von herkömmlichen, patriarchalischen Rollenklischees zu befreien? Wie kann Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit bekämpft werden? Wie kann die bisher weitgehend von Frauen geleistete soziale Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern umverteilt und neben der Güterproduktion als gleichwertige Quelle gesellschaftlichen Wohlstands anerkannt werden? Wie kann die ungleiche, hierarchische Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern überwunden werden? Wie lässt sich die ökonomische Unabhängigkeit aller Frauen ermöglichen? Wie können Frauen ihren Anspruch auf gleichberechtigte Partizipation an der politischen Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse durchsetzen? Wie lässt sich die kulturelle Norm der Heterosexualität gesellschaftlich durchbrechen?
Demokratischer Sozialstaat: Wie könnensolidarisch finanzierte öffentliche Güter in den Bereichen Bildung und Beratung, Gesundheit und Pflege so organisiert werden, dass sie qualitativ hochwertig und für alle BürgerInnen zugänglich sind? Wie können soziale Grundrechte und persönliche Selbstbestimmung durch öffentliches Handeln für alle garantiert werden? Wie kann die Weiterentwicklung des Sozialstaats von der institutionalisierten industriegesellschaftlichen Arbeits- und Leistungslogik zu einem bürgerrechtlich begründeten Arrangement gelingen, das der Realität der gewandelten Erwerbsarbeitswelt Rechnung trägt? Wie kann Reichtum gerecht verteilt, wie kann Erwerbsarbeit gesellschaftlich umverteilt, wie können unterschiedlichste Formen gesellschaftlich sinnvoller Tätigkeit sozial gesichert werden?Wie kann die Politik der reichen, „entwickelten“ Gesellschaften des „globalen Nordens“ von einem Modus der Verteilung von (meist ausbeuterisch produzierten) Zuwächsen auf einen solchen der Verteilung von materiellen Verlusten umstellen, ohne dass diese Gesellschaften von Ressentiments und Rassismen, Exklusion und Entdemokratisierung zerrissen werden? Wie sieht angesichts dieser Herausforderung ein Begriff von Lebensqualität aus, der nicht ausschließlich auf das ständige Wachstum materiellen Wohlstands zielt?
Kosmopolitismus von unten, Globale Soziale Rechte und Regeln, solidarisches Europa: Wie kann ein menschenrechtsorientierter Kosmopolitismus unter Achtung der multikulturellen Vielfalt in der Weltzivilisation aussehen? Wie können Konflikte gewaltfrei gelöst werden, in einer Welt, in der sich kriegerische Gewalt zunehmend privatisiert und geltenden völkerrechtlichen Normen entzieht? Welcher Gestaltungsraum globaler Prozesse und Phänomene kann supranationalen Organisationen, Institutionen und Regimen zukommen, und welche Gestaltungsräume „von unten“ sind für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar?Wiesieht eine solidarische Aufgabenverteilung zwischen kommunaler, regionaler, nationaler, europäischer und globaler Ebene aus? Wie könnte ein nicht-militärisches Verständnis von Sicherheit aussehen, wie politisch umgesetzt werden?Wie kann eine Reform der Europäischen Union im Geiste der Solidarischen Moderne erreicht werden, wie könnte Europa als Ideenwerkstatt und Brückenkopf alternativer politischer Gestaltungsformen und gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse wirken?
Demokratischer Aufbruch und Gesellschaft der Vielfalt: Wie kann die Selbstermächtigung der Menschen befördert werden und wie können wir die Grund- und Freiheitsrechte der BürgerInnen stärken?Wie muss eine institutionelle Demokratie gestaltet werden, in der wieder „alle Macht vom Volke ausgeht“? Wie kann Regulierung so organisiert und demokratisch kontrolliert werden, dass sie Ressource gesellschaftlicher Selbstorganisation ist, anstatt Machtinstrument staatlicher Bevormundung zu sein? Wie können wir angesichts der Tatsache, dass ein großer Teil der Wohnbevölkerung Europas MigrantInnen sind, politische Beteiligungsrechte neu begründen und ausweiten? Wie können die technokratischen Politikverflechtungen zwischen den institutionellen Ebenen überwunden und dezentrale Selbstverwaltungskompetenzen gestärkt werden? Wie können die Parlamente gegenüber der Exekutive gestärkt werden, wie können sich die Parteien reformieren und für die effektive Mitwirkung der BürgerInnen öffnen? Wie und wo können Elemente direkter Demokratie eingeführt oder verbessert werden? Wie lässt sich Wirtschaftsdemokratie befördern? Was ist in einer demokratischen Gesellschaft gegen den institutionalisierten wie den alltäglichen Rassismus zu unternehmen? Auf welche Weise kann das Recht auf Privatheit und persönliche Selbstbestimmung wirksam garantiert werden? Wie lässt sich in einer bunten und heterogenen Gesellschaft, in der keine Lebensführungsnormen verordnet werden, sondern Individualität garantiert wird, Solidarität organisieren?
Viele Frage, die wir beantworten können.
Wir Jusos RLP fragen wwwdo?
Wie sehr können wir unser Leben selbst bestimmen?
Veröffentlicht 03/02/2010 1 Hinterlasse einen KommentarWelche Bedeutung hat die Sozialisation und Prägung im familiären Umfeld auf unser späteres Leben und politisches Verständnis?
Welche Folgen hat das für unsere Demokratie?
Ein diskussionwürdiger Artikel aus der Zeit dazu: http://www.zeit.de/zeit-wissen/2010/01/Die-Macht-der-Familie?page=1
